Unsere Lieblingsplätze

Treppe runter, Stimmung rauf

pfeil_unten

Der Ponton op‘n Bulln schwankt, wenn die Schiffe vorüberfahren.
Ansonsten ist er ein Hort hanseatischer Bodenständigkeit, behauptet unsere Marketing- und PR-Spezialistin Mitschi Fraatz.

Ponton Op‘n Bulln
HAMBURG
BLANKENESE

53° 33.372“ N 9° 48.287“ E

WO BLEIBT DIE HANSEATISCHE SOUVERÄNITÄT?

Meine große Liebe für diese Stadt ist in den letzten Jahren leider doch das ein oder andere Mal ins Wanken geraten. Die massive Verdichtung der Mitte, der katastrophale Verkehr und so manch radikale, einseitig getriebene politische Entscheidung kratzen immer wieder an meinem Wohlgefühl  

Hamburg ist ein wenig biestig und viele seiner Einwohner sind etwas verbissen geworden. Mir fehlt oft das Kühle, Abwägende, Tolerante und die Souveränität – alles Eigenschaften, die ich an meiner Heimatstadt immer sehr zu schätzen gewusst habe.

DAS NACHHALTIGSTE "MOIN" DER STADT

Nun habe ich aber das große Glück, in Nienstedten zu leben, bin von Zuhause mit dem Rad in drei Minuten an der Elbe und empfinde das wirklich als echtes Privileg. Links entlang geht es ins Büro (übrigens im Schnitt doppelt so schnell wie mit dem Auto über die Elbchaussee) und rechts rum zu meinem Lieblingsplatz.

 

Der Schiffsanleger „Ponton op´n Bulln“ unterhalb des Blankeneser Treppenviertel ist der einzige Ort in der Stadt, der mich immer wieder mit Hamburg versöhnt. Der „Bulln“, wie ihn die Elbvorortler knapp nennen, war mal ein Geheimtipp und wird inzwischen leider auch in vielen Reiseportalen den Touristen empfohlen.

Doch wenn man mit dem Po quasi auf Elbhöhe sitzt, die Riesenpötte wie schwimmende Hochhäuser an einem vorbeiziehen, die Schlepper für die Gäste spontan kleine Ballett-Einlagen vorführen, die Möwen einem auf das leckere Roastbeef kacken und man von den Service-Urgesteinen mit dem nachhaltigsten „Moin“ der Stadt begrüßt wird, vergisst man alles andere.

„Bei echtem
Hamburger Wetter
ist es auf dem Bulln
am schönsten!“

Mitschi Fraatz
Zinshausteam & Kenbo
Marketing & PR

Je nachdem, wo ein Platz frei ist, landet man mit wildfremden Menschen an einem Tisch und kommt flugs ins Klönen oder muckelt sich zu zweit in eine Ecke. Auf dem Bulln erwartet einen keine Sterneküche, sondern Gerichte, die exakt hierher passen, oft beeinflusst von der Jahreszeit und der Region. Von der frisch gemachten Lachsfrikadelle bis zum Spargel ist alles dabei. 

Der Schiffsanleger „Ponton op´n Bulln“ unterhalb des Blankeneser Treppenviertel ist der einzige Ort in der Stadt, der mich immer wieder mit Hamburg versöhnt. Der „Bulln“, wie ihn die Elbvorortler knapp nennen, war mal ein Geheimtipp und wird inzwischen leider auch in vielen Reiseportalen den Touristen empfohlen.

Natürlich sitzt man hier ziemlich authentisch mit einer Astra-Knolle in der Hand, kann sich aber auch herrlich mit einem soliden Primitivo einen antüddeln, während im Westen die Sonne sprichwörtlich in der Elbe versinkt.

Blickt man Richtung Ost, kann man übrigens den rotweißen Nachbarn des Bullns bewundern: Hier steht seit kurzem einer der beiden neuen Bankeneser Leuchttürme – das Unterfeuer.

 

Geheimtipp: Bei echtem Hamburg-Wetter ist es auf dem Bulln am schönsten! Dann sind die Hamburger unter sich und die herrliche Ruhe wird nur begleitet vom Tuten der Schiffe.

 

Aufgepasst – rechts auf dem Steg befindet sich der Fischclub. Der Bulln ist die Hütte links auf dem Ponton!

Ponton op‘n Bulln
(Fähranleger Blankenese)
Strandweg 30
22587 Hamburg

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